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Artikelbeschreibung:
Der Homey Pro mini ist die abgespeckte Zentrale für alle, die keine Funkarchäologie betreiben. Er spricht Zigbee, Thread und Matter – also alles, was heute neu gekauft wird – und lässt weg, was der große Bruder für ältere Installationen mitbringt.Was fehlt ihm gegenüber dem Homey Pro?Vier Dinge: Z-Wave, Bluetooth, 433 MHz und Infrarot. Wenn du Z-Wave-Aktoren im Haus hast, alte Funksteckdosen auf 433 MHz oder eine Klimaanlage per Infrarot ansteuern willst, brauchst du den Homey Pro oder zusätzlich eine Homey Bridge. Fängst du dagegen neu an oder bist du ohnehin auf Zigbee und Matter unterwegs, fehlt dir nichts.Warum nur Netzwerkkabel?Weil der mini kein WLAN hat – das ist Absicht, keine Sparmaßnahme. Eine Zentrale, die jeden Schaltbefehl im Haus vermittelt, ist am Kabel messbar zuverlässiger als im überfüllten 2,4-GHz-Band, in dem auch ihre eigenen Zigbee- und Thread-Geräte funken. Netzteil und ein Cat5e-Kabel liegen bei; das Gerät lässt sich über zwei Löcher an der Unterseite auch an die Wand schrauben.Wo liegt seine Grenze?Beim Arbeitsspeicher. Der mini hat 1 GB statt 4 GB, und Athom nennt dafür eine praktische Obergrenze von etwa 20 bis 25 installierten Homey-Apps. Jede Geräteintegration ist eine solche App. Für ein normal ausgestattetes Zuhause reicht das gut; wer Dutzende Marken und Dienste anbindet, stößt irgendwann an die Grenze und ist mit dem großen Modell besser bedient. Ein Abo braucht auch der mini nicht – Backups laufen lokal, die Cloud-Sicherung kostet optional rund zehn Euro im Jahr. Als Thread Border Router bringt er außerdem deine Matter-over-Thread-Geräte ins Netz, ohne dass du dafür ein zweites Gerät brauchst.