wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
wenn Sie einen akuten Asthma-Anfall haben
wenn Sie an grünem Star (Engwinkelglaukom) leiden
wenn Sie einen Nebennierentumor (Phäochromozytom) haben
wenn Sie an einer Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie) leiden
wenn Sie an einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung leiden
wenn Sie an Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie) leiden
wenn Sie unter Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen leiden, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen
bei Kindern unter 6 Jahren
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kann es, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
Schwindelgefühl
Muskelschwäche
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Schläfrigkeit und Benommenheit
Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen.
Weitere mögliche Nebenwirkungen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
So genannte „anticholinerge" Begleiterscheinungen wie Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendruckes und Störungen beim Wasserlassen
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Blutzellschäden
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Während des Kauens kann es zu vorübergehendem Taubheitsgefühl im Mundbereich kommen
Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall)
Stimmungsschwankungen
Insbesondere bei Kindern besteht die Möglichkeit des Auftretens so genannter „paradoxer Reaktionen" wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern
Allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!)
Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
Bei einer längeren Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte das Arzneimittel nach Möglichkeit nur kurz angewendet werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
WarnhinweiseHilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden. Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.
Indikation
Dieses Präparat ist ein Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.
Das Arzneimittel wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit.
ArtWeise
Dieses Präparat wird wie ein normaler Kaugummi gekaut. Man beginnt ca. 1 Stunde vor Reisebeginn mit dem 1. Kaugummi-Dragée; die weiteren folgen im Abstand von jeweils 1/2 Stunde.
Die Kaugummi-Dragées sind jeweils 30 Minuten lang kräftig und gründlich zu kauen; danach kann die Kaumasse aus dem Mund entfernt werden. Versehentliches Verschlucken ist unbedenklich.
Wechselwirkungen
Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen, zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.
Die „anticholinerge" Wirkung (siehe Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?") kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
Bei gleichzeitiger Gabe mit so genannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimittel, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u. U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen.
Deshalb darf das Präparat nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase angewendet werden.
Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern, z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika, Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien (Antihistaminika, z. B. Terfenadin), Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika) sowie Mittel, die zu einem Kaliummangel führen können (z. B. bestimmte harntreibende Mittel).
Die Anwendung zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
Informieren Sie Ihren Arzt vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Anwendung von diesem Präparat, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
Beachten Sie, dass durch dieses Präparat die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u. U. verdeckt werden kann.
Anwendung zusammen mit Alkohol
Während der Behandlung sollten Sie keinen Alkohol trinken, da durch Alkohol die Wirkung von diesem Arzneimittel in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann.
Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, werden dadurch weiter beeinträchtigt.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Dimenhydrinat, der Wirkstoff von diesem Präparat, kann zur Auslösung vorzeitiger Wehen führen. Die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Ein Risiko ist für Dimenhydrinat aufgrund klinischer Daten nicht auszuschließen. Sie dürfen das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt anwenden und nur wenn dieser eine Anwendung für unbedingt erforderlich hält.
Stillzeit
Dimenhydrinat, der Wirkstoff von diesem Präparat, geht in die Muttermilch über. Die Sicherheit einer Anwendung in der Stillzeit ist nicht belegt. Da unerwünschte Wirkungen, wie erhöhte Unruhe, auf das gestillte Kind nicht auszuschließen sind, sollten Sie das Arzneimittel entweder in der Stillzeit nicht einnehmen oder in der Zeit der Einnahme abstillen.
Fortpflanzungsfähigkeit
Es liegen keine ausreichenden Daten zur Beeinflussung der Fortpflanzungsfähigkeit vor.
Dosierung
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
3-mal je 1 Kaugummi (entsprechend 20 - 60 mg Dimenhydrinat) im Abstand von jeweils 1/2 Stunde. Bei Bedarf können weitere Kaugummis gekaut werden, jedoch nicht mehr als 7 (entsprechend 140 mg Dimenhydrinat) am Tag.
Kinder von 6 bis 12 Jahre:
2-mal je 1 Kaugummi (entsprechend 20 - 40 mg Dimenhydrinat) im Abstand von jeweils 1/2 Stunde. Bei Bedarf können weitere Kaugummis gekaut werden, jedoch nicht mehr als 4 (entsprechend 80 mg Dimenhydrinat) am Tag.
Die Anwendung setzt den sicheren Umgang mit Kaugummis voraus.
Dauer der Anwendung
Wenden Sie das Arzneimittel nur kurzzeitig an, außer Ihr Arzt hat es Ihnen anders verordnet. Suchen Sie bitte einen Arzt auf, wenn Übelkeit und Erbrechen trotz Anwendung von diesem Präparat fortbestehen.
Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
Aufgrund der besonderen Darreichungsform ist eine Überdosierung relativ unwahrscheinlich.
Fragen Sie im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung in jedem Fall unverzüglich einen Arzt um Rat.
Eine Überdosierung ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden folgende Anzeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Unruhe und Erregungszustände (z. B. Zittern oder Angst), gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Darüber hinaus sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.
Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat anwenden,
wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist
wenn Sie Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen) haben
wenn Sie an Kalium- oder Magnesiummangel leiden
wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag (Bradykardie) haben
wenn Sie an bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien) leiden
wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen
wenn Sie chronische Atembeschwerden und Asthma haben
wenn Sie an einer Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose) leiden
Kinder und Jugendliche
Die Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren setzt den sicheren Umgang mit Kaugummis voraus.
Ältere Patienten
Bei Zahnprothesenträgern ist ein mögliches Anhaften der Kaumasse an der Prothese zu berücksichtigen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken.
Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
SUPERPEP® Reise Kaugummi-Dragées SUPERPEP®: Übelkeit* entscheidet nicht, wie mein Tag läuft Schnelle Wirkstofffreisetzung Praktische Einnahme ohne Wasser Diskrete Anwendung Zur Vorsorge oder für die akute Anwendung Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet Mit Superpep® haben Sie es in der Hand. Übelkeit* kommt oft unbemerkt, ist jedoch stark belastend und passt in keinen Terminkalender. Wenn Sie Übelkeit* einschränkt, ist Superpep® für Sie da. Die Superpep® Kaugummis unterstützen Sie dabei, die Kontrolle zurückzuerlangen: diskret anzuwenden und mit schneller Wirkstofffreisetzung. Damit Sie Ihren Tag bestimmen – und nicht die Übelkeit*. Mit Superpep® behalten Sie die Kontrolle. Übelkeit* beim Ausflug? Ausflüge sorgen für schöne Erinnerungen – können Kinder aber auch belasten. Superpep® Kaugummi gegen Übelkeit* gibt Eltern Sicherheit: geeignet für Kinder ab 6 Jahren und zur Vorbeugung sowie bei akuter Übelkeit* einsetzbar. Praktisch, kindgerecht und jederzeit griffbereit. Eine verlässliche Unterstützung – damit Ihr Kind entspannt ans Ziel kommt. Ich lasse mir den Moment nicht nehmen. Lange Fahrten und unruhige Wege können Übelkeit* auslösen – fremde Gerüche und feuchte Luft verstärken das Unwohlsein zusätzlich. Damit wechselnde Bedingungen oder ruckartige Bewegungen den Moment nicht beeinträchtigen, begleitet Sie Superpep® gegen Übelkeit*. Die einzigartigen Kaugummis sind ideal für unterwegs: ohne Wasser einzunehmen, schnell griffbereit und passend für jede Tasche. Dank Superpep® müssen Sie auf keinen Moment verzichten. Damit entscheiden Sie, was Sie erleben – nicht die Übelkeit*. SUPERPEP® kommt mit. Die Übelkeit* nicht. Aktiv zu sein bedeutet, sich auf den eigenen Körper verlassen zu können. Wer viel unterwegs ist, möchte sich nicht einschränken lassen – auch nicht bei Übelkeit*. Superpep® Kaugummi gegen Übelkeit* unterstützt Sie dabei, die Kontrolle zu behalten und aktiv zu bleiben, denn die Einnahme macht nicht so müde dank geringerer Wirkstoffkonzentration. Superpep® gehört in jede Haus- und Reiseapotheke. Damit Sie aktiv bleiben und IhrZiel erreichen. SUPERPEP® – das Kaugummi gegen Übelkeit* SUPERPEP® Reise-Kaugummi-Dragées enthalten 20 mg Dimenhydrinat, einen bewährten Wirkstoff zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen. Dimenhydrinat gehört zur Gruppe der H1-Antihistaminika und wirkt, indem es die Reizweiterleitung zum Brechzentrum im Gehirn hemmt. Dadurch kann Übelkeit* zuverlässig gelindert werden. Die Anwendung ist einfach und unkompliziert: Einfach in den Mund geben und ca. 30 Minuten kräftig kauen. Zur Vorbeugung von Übelkeit* wird empfohlen, etwa eine Stunde vor Reisebeginn mit dem ersten Kaugummi-Dragée zu starten. Weitere Anwendungen erfolgen im Abstand von jeweils 30 Minuten. Bitte die Dosierungsempfehlungen in der Gebrauchsinformation beachten. * auf Reisen Pflichtangaben: Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg. Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiete: Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika. Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit. Hinweise: Enthält Levomenthol, Sorbitol, Saccharose, Lactose, Glucose und Aspartam. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Stand 01/2024
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Dieses Präparat ist ein Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H 1 -Antihistaminika. Das Arzneimittel wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit. Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg. Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiete: zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg, zur Anwendung bei Kindern und Erwachsenen Wirkstoff: Dimenhydrinat Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4. Wenn Sie sich durch die Therapie nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Was in dieser Packungsbeilage steht: WAS SIND SUPERPEP REISE KAUGUMMI-DRAGEES 20 MG UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET? WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON SUPERPEP REISE KAUGUMMI-DRAGEES 20 MG BEACHTEN? WIE SIND SUPERPEP REISE KAUGUMMI-DRAGEES 20 MG ANZUWENDEN? WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? WIE SIND SUPERPEP REISE KAUGUMMI-DRAGEES 20 MG AUFZUBEWAHREN? INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN 1. WAS SIND SUPERPEP REISE KAUGUMMI-DRAGEES 20 MG UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET? Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg sind ein Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika. Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg werden angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit. 2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON SUPERPEP REISE KAUGUMMI-DRAGEES 20 MG BEACHTEN? Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg dürfen nicht angewendet werden: wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, andere Antihistaminika, Levomenthol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, wenn Sie einen akuten Asthma-Anfall haben, wenn Sie an grünem Star (Engwinkelglaukom) leiden, wenn Sie einen Nebennierentumor (Phäochromozytom) haben, wenn Sie an einer Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie) leiden, wenn Sie an einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung leiden, wenn Sie an Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie) leiden, wenn Sie unter Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen leiden, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes). Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg anwenden: wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, wenn Sie Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen) haben, wenn Sie an Kalium- oder Magnesiummangel leiden, wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag (Bradykardie) haben, wenn Sie an bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien) leiden, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen (siehe unter "Bei Anwendung von Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg mit anderen Arzneimitteln"), wenn Sie chronische Atembeschwerden und Asthma haben, wenn Sie an einer Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose) leiden. Kinder: Bei Kindern setzt die Anwendung von Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg deren sicheren Umgang mit Kaugummis voraus. Ältere Menschen: Bei Zahnprothesenträgern ist ein mögliches Anhaften der Kaumasse der Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg an der Prothese zu berücksichtigen. Anwendung von Superpep Reise Kaugummi-Dragees 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln: Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwende
Das einzige Kaugummi gegen Reiseübelkeit Superpep® Reise Kaugummi-Dragées beugen Reiseübelkeit vor und haben sich vielfach zur praktischen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bewährt. Dank der geringen Konzentration des Wirkstoffs Dimenhydrinat (20 mg) sind die Reisekaugummis individuell dosierbar und bereits für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Die Einnahme ist kinderleicht: Die Superpep® Reise Kaugummi-Dragées werden wie ein normales Kaugummi gekaut. Das erste Dragée zur Vorbeugung etwa 1 Stunde vor Reiseantritt anwenden bei Bedarf im Abstand von 30 Minuten bis zu zwei weitere Kaugummis einnehmen. Bei Kindern von 6 bis 12 Jahren darf die Einnahme von 4 Stück Reisekaugummi am Tag nicht überschritten werden ab 12 Jahren nicht mehr als 7 Kaugummi-Dragées am Tag. Superpep® Kaugummis gegen Reiseübelkeit gibt es in zwei Packungsgrößen: einmal mit 10 Stück und einmal mit 20 Stück. Reisekaugummis: Schnell wirkend und gut verträglich In Superpep® Reise Kaugummi-Dragées ist der Wirkstoff Dimenhydrinat enthalten. Die Darreichungsform als Kaugummi bringt große Vorteile im Hinblick auf die Verträglichkeit mit sich. Der Wirkstoff wird durch das Kauen herausgelöst und unter anderem über die Mundschleimhaut aufgenommen. Durch die niedrige Wirkstoffmenge von nur 20 mg Dimenhydrinat pro Dragée und die Verteilung der Dosierung auf 3 Einzeleinnahmen (bzw. 2 bei Kindern von 6 bis 12 Jahren) im Abstand von je 1⁄2 Stunde steigt der Wirkstoffspiegel im Blut vergleichsweise langsamer an als bei stärker dosierten Produkten und sorgt so dafür dass die Superpep® Reise Kaugummi-Dragées nicht so müde machen. Perfekt für Reisen mit Auto Bahn Flugzeug und Schiff Mit Superpep® Reise Kaugummi-Dragées beginnt der Urlaubsspaß von Anfang an! Denn bei jedem zehnten Urlauber beginnen die schönsten Wochen des Jahres mit Reiseübelkeit. Hier helfen die Reisekaugummis nicht nur durch den Wirkstoff und die intelligente Darreichungsform sondern sorgen durch das Kauen auch durch einen Druckausgleich im Innenohr. Denn anders als landläufig angenommen entsteht Reisekrankheit nicht im Marken-Darm-Trakt sondern im Gehirn. Durch plötzliche Beschleunigung bei der Reise mit Auto Bahn oder Flugzeug und die schnell vorbeiziehenden Bilder gerät der Gleichgewichtssinn in einen Verarbeitungskonflikt. Dies führt zu einer vermehrten Ausschüttung des Botenstoffs Histamin der wiederum das Brechzentrum im Gehirn anregt. Hier dämpft der Wirkstoff Dimenhydrinat die Stimulation des Brechzentrums und lindert so die Übelkeit und wirkt dem Erbrechen effektiv entgegen.
SUPERPEP Reise-Kaugummi-Dragees 20mg Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit. Superpep enthält Aspartam, Sorbitol, Sucrose, Glucose, Lactose und Natrium
Apothekenpflichtiges Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechenaus der Gruppe der H1-Antihistaminika. Zur Prophylaxe und symptomatischen Therapie von Übelkeit und Erbrechen bei leichten Fällen der Reisekrankheit. Reiseübelkeit – Konflikt verschiedener Sinneseindrücke: Manche Menschen bemerken die typischen Symptome der Reiseübelkeit bereits bei kurzen Autofahrten. Andere erwischt es, wenn der Bus schlingert und auf hoher See leiden fast alle Landratten unter Reiseübelkeit. Reiseübelkeit ist eigentlich keine Krankheit, sondern ein physiologische Reaktion auf verschiedene Sinneseindrücke im Gehirn. Wenn die Ursache von ungewohnten Bewegungen nicht ständig mit den Augen verfolgt werden kann, kann das Gehirn diese Reize im Gleichgewichtsorgan im Innenohr nicht zuordnen. Das Ergebnis der Reizung des Gleichgewichtsorgans ist eine Aktivierung des Brechzentrums und weitere vegetative Reaktionen. SUPERPEP® Reise Kaugummi-Dragées: Wer unter Reiseübelkeit leidet, dem können SUPERPEP® Reise Kaugummi-Dragées helfen. Ihr Wirkstoff Dimenhydrinat hebt kompetitiv Wirkungen von Histamin an H1.Rezeptoren auf. Übelkeit und Schwindel gehen spürbar zurück und ein Erbrechen kann verhindert werden. Aufgrund der praktischen Darreichungsform, dem Kaugummi-Dragée, können SUPERPEP® Reise Kaugummi-Dragées vorbeugend zu Hause eingenommen werden, oder erst unterwegs bei Bedarf. Für Erwachsene und Kinder geeignet: Im Vergleich zu Dimenhydrinat-Tabletten wird man von SUPERPEP® Reise Kaugummi-Dragées nicht so müde. Wegen ihrer geringen Dosierung und aufgrund ihrer bequemen Darreichungsform, den Kaugummi-Dragées, eignen sich SUPERPEP® Reise Kaugummi-Dragées auch für Kinder ab 6 Jahren. SUPERPEP® Reise Kaugummi-Dragées – das einzige Kaugummi gegen Reiseübelkeit: Vorbeugend und bei Bedarf anwendbar Macht nicht so müde Ideal für unterwegs – ganz ohne Wasser Für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene geeignet Wirkstoff: Dimenhydrinat. Zusammensetzung: 1 Kaugummi-Dragée enthält: Arzneilich wirksamer Bestandteil: 20 mg Dimenhydrinat. Sonstige Bestandteile: Gummibase, Sorbitol, Saccharose, Talkum, Hartfett, Dextrin, Pfefferminz-Aroma, Magnesiumstearat, gebleichtes Wachs, hochdisperses Siliciumdioxid, Levomenthol, leichtes Magnesiumoxid, Aspartam, Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:2) (MW: ca. 135000), Saccharin-Na, Calciumcarbonat, Farbstoff E 171, Macrogol 35000, Glucose-Sirup, Bas. Butylmethacrylat-Copolymer (MW: ca. 150000), Povidon K 25, Montanglycolwachs, Kaliumdihydrogenphosphat. Anwendungsgebiete: Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika. Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit. Gegenanzeigen:Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des Arzneimittels, akutem Asthma-Anfall, grünem Star (Engwinkelglaukom), Nebennierentumor (Phäochromozytom), Störung der Produktion des Blutfarbstoffes (Porphyrie), Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung, Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie). Wegen seines Gehaltes an Levomenthol darf es nicht angewendet werden bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren sowie bei Patienten mit Asthma bronchiale oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen. Es soll nicht von Patienten mit Phenylketonurie (erbliche Stoffwechselkrankheit) eingenommen werden, da es den Süßstoff Aspartam enthält, der zu Phenylalanin umgewandelt wird. Nebenwirkungen:Während des Kauens kann es zu vorübergehendem Taubheitsgefühl im Mundbereich kommen. In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kann es, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu Schläfrigkeit und Benommenheit kommen. Sehr häufig kommt es zu Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen. Als anticholinerge Begleiterscheinungen können Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendruckes und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Auch Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Ferner besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens paradoxer Reaktionen“ wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern. Außerdem ist über allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!), Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden. Blutzellschäden können in Ausnahmefällen vorkommen. Wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden. Levomenthol kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen. Fahrtüchtigkeit:Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Wichtige Hinweise: Enthält Levomenthol, Sorbitol, Saccharose, Lactose, Glucose und Aspartam. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Einnahmehinweise: Superpep® Reise Kaugummi-Dragées 20 mg werden wie ein normaler Kaugummi gekaut. Man beginnt ca. 1 Stunde vor Reisebeginn mit dem 1. Kaugummi-Dragée; die weiteren folgen im Abstand von jeweils 1⁄2 Stunde. Die Kaugummi-Dragées sind jeweils 30 Minuten lang kräftig und gründlich zu kauen; danach kann die Kaumasse aus dem Mund entfernt werden. Versehentliches Verschlucken ist unbedenklich. Herstellerdaten:HERMES ARZNEIMITTEL GMBHGeorg-Kalb-Str. 5-882049 Großhesselohe/München
SUPERPEP Reise-Kaugummi-Dragees 20mg Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit. Superpep enthält Aspartam, Sorbitol, Sucrose, Glucose, Lactose und Natrium