wenn Sie allergisch gegen Lactulose oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind
wenn Sie Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber haben Dies können Anzeichen einer ernsten Erkrankung, wie z.B. Darmverschluss (Ileus) oder Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat suchen.
wenn Sie an der seltenen erblichen Form der Fruchtzuckerunverträglichkeit (hereditäre Fructoseintoleranz) leiden.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
Leichte Bauchschmerzen oder Blähsucht und Blähungen (bei mittlerer Dosierung zu Beginn der Behandlung),
Übelkeit, Erbrechen und Durchfall mit Störungen im Elektrolythaushalt(höhere Dosierung).
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
Erhöhte Natriumspiegel im Blut (Hypernatriämie) - bei Behandlung von Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen (portokavale Enzephalopathie).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Durch Abführmittel bedingten Störungen im Bereich des Wasser- und Elektrolythaushaltes (vermehrte Ausscheidung von Kalium, Natrium und Wasser) sowie deren Folgewirkungen (bei langfristiger Einnahme in einer Dosierung, die zu anhaltend dünnen Stühlen führt),
Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Die zu Beginn einer Behandlung mit dem Arzneimittel möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die sich in leichten Bauchschmerzen und Blähungen zeigen können, verschwinden meistens von allein im weiteren Behandlungsverlauf.
Sollte es unter einer - meist hoch dosierten - Einnahme des Präparates zu Durchfällen und nachfolgenden Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt kommen, so müssen diese gegebenenfalls medikamentös behandelt und ein aufgetretener Mangel an Wasser, Kalium- oder Natriumsalzen ausgeglichen werden. Häufig ist dann auch eine Reduktion der einzunehmenden Menge des Arzneimittels erforderlich.
Sollten Sie diese unerwünschten Wirkungen bei sich feststellen, informieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt. Dieser wird dann auch entscheiden, ob eine Verringerung oder in seltenen Fällen ein Absetzen des Präparates erforderlich ist.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
WarnhinweiseHilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
Indikation
Das Präparat ist ein Abführmittel; Leber- und Darmtherapeutikum
Das Arzneimittel wird angewendet
bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann
bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern
zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Enzephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose).
ArtWeise
Messen Sie bitte die für Sie erforderliche Dosis ab. Anschließend wird diese Menge an Sirup mit Wasser oder mit warmen Getränken, z.B. Kaffee oder Tee, gemischt oder in Joghurt, Müsli oder Brei eingerührt und zusammen mit diesen Lebensmitteln eingenommen.
Um ein Verkleben des Dosierspenders zu vermeiden, sollte der Dosierspender nach jeder Entnahme verschlossen werden.
Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Ist zur erfolgreichen Behandlung einer Verstopfung eine einmalige Dosis ausreichend, so hat sich eine Einnahme morgens nach dem Frühstück als besonders verträglich erwiesen.
Wechselwirkungen
Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
Das Präparat kann den Kaliumverlust durch andere, gleichzeitig eingenommene Arzneimittel verstärken. Dazu gehören bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika) und Nebennierenrinden-Hormone (Kortikoide) und das gegen Pilzinfektionen eingesetzte Amphotericin B.
Bei Kaliummangel ist die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden (z.B. Digitoxin) erhöht.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schädliche Wirkungen von Lactulose bei Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit sind nicht bekannt. Lactulose kann auch während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.
Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Bedenken Sie auch, dass es nach Einnahme der angegebenen Dosen des Präparates einer geraumen, oft von Patient zu Patient unterschiedlichen Zeit bedarf, bis sich die erwünschte Wirkung zeigt. So kann die abführende Wirkung des Arzneimittels bereits nach 2 bis 10 Stunden eintreten, es können aber auch 1 bis 2 Tage bis zum ersten Stuhlgang vergehen, besonders bei noch ungenügender Dosierung.
Das Präparat muss je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich dosiert werden. Die hier angegebenen Dosierungen können nur der Orientierung dienen und müssen gegebenenfalls verändert werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
Die empfohlene Dosis beträgt
Bei Verstopfung
Erwachsene
1 bis 2-mal täglich 5 - 10 g (entsprechend 7,5 - 15 ml)
Kinder
1 bis 2-mal täglich 3 - 6 g (entsprechend 4,5 - 9 ml)
Gerade zu Beginn der Behandlung einer Verstopfung sind häufig größere Dosen des Arzneimittels erforderlich. Im Allgemeinen kann diese etwas höhere Anfangsdosis nach 3 - 4 Tagen vermindert werden.
Bei portokavaler Enzephalopathie, d.h. bei Beeinträchtigung der Hirnfunktion im Rahmen einer Lebererkrankung
Erwachsene
Zu Beginn der Behandlung einer portokavalen Enzephalopathie sollten Erwachsene 3 bis 4-mal täglich 5 - 10 g (entsprechend 7,5 - 15 ml) einnehmen.
Anschließend sollte die Dosis langsam und vorsichtig auf 3 bis 4 mal täglich 20 - 30 g ( entsprechend 30 - 45 ml) gesteigert werden. Das Ziel sollte dabei die Entleerung von zwei bis drei weichen Stühlen pro Tag sein.
Kinder
Für die Anwendung bei Kindern sind keine Angaben vorhanden.
Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Entwicklung des jeweiligen Krankheitsbildes.
Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
Wurde das Arzneimittel in zu großen Mengen eingenommen, können Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle und Verluste an Wasser und Elektrolyten (vor allem von Kalium und Natrium) auftreten, die gegebenenfalls durch eine medikamentöse Therapie ausgeglichen werden müssen.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei einer Überdosierung solche Beschwerden auftreten. Dieser wird dann auch über eventuell einzuleitende Behandlungsmaßnahmen entscheiden.
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
Auch bei richtiger Einnahme der empfohlenen Dosis kann es einige Zeit dauern, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt.
Sollten Sie zu wenig eingenommen haben, so kann sich die Zeit bis zum Wirkungseintritt verlängern; der Behandlungserfolg kann dann aber auch ganz ausbleiben.
Haben Sie einmal die Einnahme einer Dosis des Arzneimittels vergessen, fahren Sie bitte mit der Therapie wie empfohlen fort, ohne selbstständig die Dosis zu erhöhen! In Zweifelsfällen fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat!
Wenn Sie die Einnahme abbrechen
Unterbrechen Sie die Behandlung mit dem Präparat oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt und Apotheker.
Patientenhinweise
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bei Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes (Salzverluste) sollte das Präparat nicht eingenommen werden.
Leiden Sie bereits längere Zeit unter Verstopfung, so sollten Sie sich vor Beginn einer Therapie mit dem Arzneimittel von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn chronische Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlganges können Anzeichen einer ernsteren Erkrankung sein!
Kinder
Da bei Säuglingen und Kleinkindern eine vererbte Fruktose-Unverträglichkeit möglicherweise noch nicht erkannt wurde, sollten diese das Präparat erst nach Rücksprache mit einem Arzt erhalten.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Das Arzneimittel hat keine nachteiligen Auswirkungen auf die Wahrnehmung, die Urteilskraft sowie das Reaktionsvermögen.
Lactulose AL Sirup Mit Lactulose AL Sirup den Darm sanft in Schwung bringen Darmträgheit ist ein häufiges Problem. Wenn es weniger als drei Mal pro Woche zum Stuhlgang kommt und ein klumpiger oder harter Stuhl vorliegt, zur Stuhlentleerung stark gepresst werden muss oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung besteht, spricht man von Verstopfung. Der Fachausdruck ist Obstipation. Verstopfung tritt häufig auf Reisen auf, wenn man sich neuen Ess- und Lebensgewohnheiten anpassen muss, aber auch als Folge von Krankheiten, Schwangerschaft oder als Nebenwirkung von Medikamenten. Chronische Verstopfung ist meist durch einen Mangel an Ballaststoffen, Flüssigkeit und ausreichender Bewegung bedingt. Langfristig bringt daher meist nur eine Umstellung des Lebensstils Besserung. Um den Darm wieder in Schwung zu bringen und den Stuhlgang zu erleichtern, eignen sich Abführmittel wie zum Beispiel Lactulose AL Sirup, sofern ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen die Verstopfung nicht ausreichend beeinflussen können. Dieser reguliert den Darm schonend und ist so eine sanfte Hilfe bei Verstopfungen. Auch unterstützt der Sirup bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Lactulose AL - sanfte Hilfe bei Verstopfungen Wirkt regulierend und fördert die natürliche Darmtätigkeit Abführmittel für Kinder und Erwachsene Mit dem Wirkstoff Lactulose Bewährter Wirkstoff Lactulose – schonend Für die abführende Wirkung der Lactulose sind zwei Effekte verantwortlich: Durch die Wasserbindung im Darm nimmt das Volumen des Darminhalts zu, der Stuhl bleibt feucht und gleitfähig und die Darmbewegung wird indirekt angeregt. Durch die Abbauprodukte der Lactulose (vor allem Milch- und Essigsäure) soll die Darmbewegung direkt angeregt werden. Lactulose AL Sirup kann so bei Verstopfungen helfen. Der abführende Effekt kann nach 2 – 10 Stunden eintreten, bei ungenügender Dosierung können bis zum ersten Stuhlgang 24 bis 48 Stunden vergehen. Die Dosierung muss je nach Bedürfnis individuell angepasst werden. Ausreichend trinken: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Wirkung von Lactulose AL Sirup. Etwa zwei Liter Wasser, Tee oder Fruchtschorle täglich helfen, den Stuhl weich zu halten und den Darm in Bewegung zu bringen. Schon ein Glas Wasser am Morgen auf nüchternen Magen kann den natürlichen Reflex anregen und die Verdauung fördern. Den Darm in Schwung bringen: Yoga, Tai-Chi oder Qigong sind mentales und körperliches Training zugleich und hilfreich bei Ma- gen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung. Regelmäßige Entspannungspausen fördern die Verdauung. Geeignete Entspannungsmethoden sind z. B. Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training. Wer zusätzlich Lactulose AL Sirup bei Verstopfung, die durch balaststoffreiche Kost oder andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann einnimmt, kann die Darmtätigkeit sanft anregen. Zum Frühstück: Ballaststoffe! Ballaststoffe und Weizenkleie, Leinsamen oder Floh- samen sind wichtige Helfer für den Darm. Sie quellen durch Wasseraufnahme auf und machen den Stuhl weicher. Wichtig ist, dabei viel zu trinken. Frisches oder getrocknetes Obst, z. B. Pflaumen und Feigen, regen den Darm ebenfalls an. Häufige Fragen & Antworten Wie nehme ich Lactulose AL Sirup am besten ein? Die erforderliche Dosis Lactulose AL Sirup sollte mit dem Messbecher abgemessen werden. Anschließend wird die Menge mit Wasser oder mit warmen Getränken, z.B. Kaffee oder Tee getrunken. Alternativ kann die abgemessene Menge Lactulose AL Sirup in Joghurt, Müsli oder Brei eingerührt werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Wie lange dauert es, bis die Wirkung von Lactulose AL Sirup einsetzt? Auch bei richtiger Einnahme der empfohlenen Dosis Lactulose AL Sirup kann es einige Zeit dauern, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt. Diese kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. So kann die abführende Wirkung bereits nach 2–10 Stunden eintreten, es können aber auch 1–2 Tage bis zum ersten Stuhlgang vergehen, besonders bei noch ungenügender Dosierung. Wann sollte ich Lactulose AL Sirup nicht einnehmen? Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber können Anzeichen einer ernsten Erkrankung wie z.B. Darmverschluss (Ileus) oder Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sein. Bei solchen Beschwerden sollte Lactulose AL Sirup nicht eingenommen und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes (Salzverluste) sollte Lactulose AL Sirup nicht eingenommen werden. Ebenso sollte Lactulose AL Sirup nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Lactulose oder auf einen sonstigen Bestandteil von Lactulose AL Sirup reagieren oder an der seltenen erblichen Form der Fruchtzuckerunverträglichkeit leiden. Pflichtangaben: Lactulose AL Sirup Lactulose 66,7 g in 100 ml Sirup. Wirkstoff: Lactulose. Bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann, sowie Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Encephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). Hinweis: Enthält Fructose, Galactose und Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Aliud Pharma GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen Stand: Juni 2022
LACTULOSE AL Sirup Mit Lactulose AL Sirup den Darm sanft in Schwung bringen Darmträgheit ist ein häufiges Problem. Wenn es weniger als drei Mal pro Woche zum Stuhlgang kommt und ein klumpiger oder harter Stuhl vorliegt, zur Stuhlentleerung stark gepresst werden muss oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung besteht, spricht man von Verstopfung. Der Fachausdruck ist Obstipation. Verstopfung tritt häufig auf Reisen auf, wenn man sich neuen Ess- und Lebensgewohnheiten anpassen muss, aber auch als Folge von Krankheiten, Schwangerschaft oder als Nebenwirkung von Medikamenten. Chronische Verstopfung ist meist durch einen Mangel an Ballaststoffen, Flüssigkeit und ausreichender Bewegung bedingt. Langfristig bringt daher meist nur eine Umstellung des Lebensstils Besserung. Um den Darm wieder in Schwung zu bringen und den Stuhlgang zu erleichtern, eignen sich Abführmittel wie zum Beispiel Lactulose AL Sirup, sofern ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen die Verstopfung nicht ausreichend beeinflussen können. Dieser reguliert den Darm schonend und ist so eine sanfte Hilfe bei Verstopfungen. Auch unterstützt der Sirup bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. LACTULOSE AL - sanfte Hilfe bei Verstopfungen Wirkt regulierend und fördert die natürliche Darmtätigkeit Abführmittel für Kinder und Erwachsene Mit dem Wirkstoff Lactulose Bewährter Wirkstoff Lactulose – schonend Für die abführende Wirkung der Lactulose sind zwei Effekte verantwortlich: Durch die Wasserbindung im Darm nimmt das Volumen des Darminhalts zu, der Stuhl bleibt feucht und gleitfähig und die Darmbewegung wird indirekt angeregt. Durch die Abbauprodukte der Lactulose (vor allem Milch- und Essigsäure) soll die Darmbewegung direkt angeregt werden. Lactulose AL Sirup kann so bei Verstopfungen helfen. Der abführende Effekt kann nach 2 – 10 Stunden eintreten, bei ungenügender Dosierung können bis zum ersten Stuhlgang 24 bis 48 Stunden vergehen. Die Dosierung muss je nach Bedürfnis individuell angepasst werden. Ausreichend trinken: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Wirkung von Lactulose AL Sirup. Etwa zwei Liter Wasser, Tee oder Fruchtschorle täglich helfen, den Stuhl weich zu halten und den Darm in Bewegung zu bringen. Schon ein Glas Wasser am Morgen auf nüchternen Magen kann den natürlichen Reflex anregen und die Verdauung fördern. Den Darm in Schwung bringen: Yoga, Tai-Chi oder Qigong sind mentales und körperliches Training zugleich und hilfreich bei Ma- gen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung. Regelmäßige Entspannungspausen fördern die Verdauung. Geeignete Entspannungsmethoden sind z. B. Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training. Wer zusätzlich Lactulose AL Sirup bei Verstopfung, die durch balaststoffreiche Kost oder andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann einnimmt, kann die Darmtätigkeit sanft anregen. Zum Frühstück: Ballaststoffe! Ballaststoffe und Weizenkleie, Leinsamen oder Floh- samen sind wichtige Helfer für den Darm. Sie quellen durch Wasseraufnahme auf und machen den Stuhl weicher. Wichtig ist, dabei viel zu trinken. Frisches oder getrocknetes Obst, z. B. Pflaumen und Feigen, regen den Darm ebenfalls an. Häufige Fragen & Antworten Wie nehme ich Lactulose AL Sirup am besten ein? Die erforderliche Dosis Lactulose AL Sirup sollte mit dem Messbecher abgemessen werden. Anschließend wird die Menge mit Wasser oder mit warmen Getränken, z.B. Kaffee oder Tee getrunken. Alternativ kann die abgemessene Menge Lactulose AL Sirup in Joghurt, Müsli oder Brei eingerührt werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Wie lange dauert es, bis die Wirkung von Lactulose AL Sirup einsetzt? Auch bei richtiger Einnahme der empfohlenen Dosis Lactulose AL Sirup kann es einige Zeit dauern, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt. Diese kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. So kann die abführende Wirkung bereits nach 2–10 Stunden eintreten, es können aber auch 1–2 Tage bis zum ersten Stuhlgang vergehen, besonders bei noch ungenügender Dosierung. Wann sollte ich Lactulose AL Sirup nicht einnehmen? Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber können Anzeichen einer ernsten Erkrankung wie z.B. Darmverschluss (Ileus) oder Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sein. Bei solchen Beschwerden sollte Lactulose AL Sirup nicht eingenommen und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes (Salzverluste) sollte Lactulose AL Sirup nicht eingenommen werden. Ebenso sollte Lactulose AL Sirup nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Lactulose oder auf einen sonstigen Bestandteil von Lactulose AL Sirup reagieren oder an der seltenen erblichen Form der Fruchtzuckerunverträglichkeit leiden. Pflichtangaben: Lactulose AL Sirup Lactulose 66,7 g in 100 ml Sirup. Wirkstoff: Lactulose. Bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann, sowie Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Encephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). Hinweis: Enthält Fructose, Galactose und Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Aliud Pharma GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen Stand: Juni 2022
Natürlich wirksam bei Darmträgheit und VerstopfungDarmträgheit ist ein häufiges Problem. Wenn es weniger als drei Mal pro Woche zum Stuhlgang kommt und ein klumpiger oder harter Stuhl vorliegt, zur Stuhlentleerung stark gepresst werden muss oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung besteht, spricht man von Verstopfung. Der Fachausdruck ist Obstipation. Verstopfung tritt häufig auf Reisen auf, wenn man sich neuen Ess- und Lebensgewohnheiten anpassen muss, aber auch als Folge von Krankheiten, Schwangerschaft oder als Nebenwirkung von Medikamenten. Chronische Verstopfung ist meist durch einen Mangel an Ballaststoffen, Flüssigkeit und ausreichender Bewegung bedingt. Langfristig bringt daher meist nur eine Umstellung des Lebensstils Besserung. Um den Darm wieder in Schwung zu bringen und den Stuhlgang zu erleichtern, eignen sich Abführmittel wie zum Beispiel LACTULOSE AL Sirup, sofern ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen die Verstopfung nicht ausreichend beeinflussen können. Dieser reguliert den Darm schonend und ist so eine sanfte Hilfe bei Verstopfungen. Auch unterstützt der Sirup bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern.Bewährter Wirkstoff Lactulose – schonend Schwung bringenFür die abführende Wirkung der Lactulose sind zwei Effekte verantwortlich: Durch die Wasserbindung im Darm nimmt das Volumen des Darminhalts zu, der Stuhl bleibt feucht und gleitfähig und die Darmbewegung wird indirekt angeregt. Durch die Abbauprodukte der Lactulose (vor allem Milch- und Essigsäure) soll die Darmbewegung direkt angeregt werden. Lactulose AL Sirup kann so bei Verstopfungen helfen. Der abführende Effekt kann nach 2 – 10 Stunden eintreten, bei ungenügender Dosierung können bis zum ersten Stuhlgang 24 bis 48 Stunden vergehen. Die Dosierung muss je nach Bedürfnis individuell angepasst werden.
Darmträgheit ist ein häufiges Problem: etwa 30-60% der Deutschen leiden daran. Wenn es länger als drei Tage nicht zu Stuhlgang gekommen ist und ein klumpiger oder harter Stuhl vorliegt oder zur Stuhlentleerung stark gepresst werden muss, spricht man von Verstopfung. Der Fachausdruck ist Obstipation. Verstopfung tritt häufig auf Reisen auf, wenn man sich neuen Ess- und Lebensgewohnheiten anpassen muss, aber auch als Folge von Krankheiten, Schwangerschaft oder als Nebenwirkung von Medikamenten. Chronische Verstopfung ist meist durch einen Mangel an Ballaststoffen, Flüssigkeit und ausreichender Bewegung bedingt. Langfristig bringt daher meist nur eine Umstellung des Lebensstils Besserung. Um den Darm wieder in Schwung zu bringen und den Stuhlgang zu erleichtern, eignen sich Abführmittel wie zum Beispiel LACTULOSE AL Sirup. Das Präparat ist ein Abführmittel Leber- und Darmtherapeutikum Das Arzneimittel wird angewendet bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Enzephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): Lactulose AL Sirup Anwendungsgebiete: bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann, sowie bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern und zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Encephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Gebrauchsinformation: Information für den Anwender Lactulose AL Sirup Wirkstoffe: Lactulose 66,7 g in 100 ml Sirup Lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Lactulose AL Sirup jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden. o Heben Sie die Gebrauchsinformation auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. o Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. o Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. o Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Diese Gebrauchsinformation beinhaltet: 1. WAS IST LACTULOSE AL SIRUP UND WOFÜR WIRD ER ANGEWENDET? 2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON LACTULOSE AL SIRUP BEACHTEN? 3. WIE IST LACTULOSE AL SIRUP EINZUNEHMEN? 4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? 5. WIE IST LACTULOSE AL SIRUP AUFZUBEWAHREN? 6. WEITERE INFORMATIONEN 1. WAS IST LACTULOSE AL SIRUP UND WOFÜR WIRD ER ANGEWENDET? Lactulose AL Sirup ist ein Abführmittel Leber- und Darmtherapeutikum. Lactulose AL Sirup wird angewendet: o bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann, sowie bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. o zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Encephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). 2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON LACTULOSE AL SIRUP BEACHTEN? Lactulose AL Sirup darf nicht eingenommen werden Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber können Anzeichen einer ernsten Erkrankung, wie z.B. Darmverschluss (Ileus) oder Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie Lactulose AL Sirup nicht einnehmen und unverzüglich ärztlichen Rat suchen. Auch bei Störungen des Wasser und Elektrolythaushaltes (Salzverluste) sollte Lactulose AL Sirup nicht eingenommen werden. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lactulose AL Sirup ist erforderlich Leiden Sie bereits längere Zeit unter Verstopfungsbeschwerden, so sollten Sie sich vor Beginn einer Therapie mit Lactulose AL Sirup von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn chronische Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlgangs können Anzeichen einer ernsteren Erkrankung sein! Kinder Da bei Säuglingen und Kleinkindern eine vererbte Fructose-Unverträglichkeit möglicherweise noch nicht erkannt wurde, sollten diese Lactulose AL Sirup erst nach Rücksprache mit einem Arzt erhalten. Bei Einnahme von Lactu
Anwendungsgebiet von Lactulose AL Sirup bei Verstopfung Mit LACTULOSE AL Sirup den Darm sanft in Schwung bringen Darmträgheit ist ein häufiges Problem. Wenn es weniger als drei Mal pro Woche zum Stuhlgang kommt und ein klumpiger oder harter Stuhl vorliegt, zur Stuhlentleerung stark gepresst werden muss oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung besteht, spricht man von Verstopfung. Der Fachausdruck ist Obstipation. Verstopfung tritt häufig auf Reisen auf, wenn man sich neuen Ess- und Lebensgewohnheiten anpassen muss, aber auch als Folge von Krankheiten, Schwangerschaft oder als Nebenwirkung von Medikamenten. Chronische Verstopfung ist meist durch einen Mangel an Ballaststoffen, Flüssigkeit und ausreichender Bewegung bedingt. Langfristig bringt daher meist nur eine Umstellung des Lebensstils Besserung. Um den Darm wieder in Schwung zu bringen und den Stuhlgang zu erleichtern, eignen sich Abführmittel wie zum Beispiel LACTULOSE AL Sirup, sofern ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen die Verstopfung nicht ausreichend beeinflussen können. Dieser reguliert den Darm schonend und ist so eine sanfte Hilfe bei Verstopfungen. Auch unterstützt der Sirup bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Ausreichend trinken Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Wirkung von LACTULOSE AL Sirup. Etwa zwei Liter Wasser, Tee oder Fruchtschorle täglich helfen, den Stuhl weich zu halten und den Darm in Bewegung zu bringen. Schon ein Glas Wasser am Morgen auf nüchternen Magen kann den natürlichen Reflex anregen und die Verdauung fördern. Den Darm in Schwung bringen Yoga, Tai-Chi oder Qigong sind mentales und körperliches Training zugleich und hilfreich bei Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung. Regelmäßige Entspannungspausen fördern die Verdauung. Geeignete Entspannungsmethoden sind z. B. Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training. Wer zusätzlich LACTULOSE AL Sirup bei Verstopfung, die durc
Wirkstoff: Lactulose. Anwendungsgebiete: Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann, sowie Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Enzephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). Hinweis: Enthält Fructose, Galactose und Lactose. Der Gehalt an verdaulichen Kohlenhydraten beträgt in 100 ml Sirup max. 17 g (entspr. 1,4 BE).
PflichttextWirkstoff: Lactulose 66,7 g in 100 ml SirupWas ist LACTULOSE AL Sirup und wofür wird er angewendet?LACTULOSE AL Sirup ist ein Abführmittel; Leber- und Darmtherapeutikum. LACTULOSE AL Sirup wird angewendet:Bei Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann, sowie bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Zur Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Encephalopathie (d. h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose).Was müssen Sie vor der Einnahme von LACTULOSE AL Sirup beachten?LACTULOSE AL Sirup darf nicht eingenommen werden Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber können Anzeichen einer ernsten Erkrankung, wie z. B. Darmverschluss (Ileus) oder Entzündungen im Magen-Darm-Bereich sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie LACTULOSE AL Sirup nicht einnehmen und unverzüglich ärztlichen Rat suchen. Auch bei Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes (Salzverluste) sollteLACTULOSE AL Sirup nicht eingenommen werden.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von LACTULOSE AL Sirup ist erforderlich Leiden Sie bereits längere Zeit unter Verstopfungsbeschwerden, so sollten Sie sich vor Beginn einer Therapie mit LACTULOSE AL Sirup von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn chronische Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlgangs können Anzeichen einer ernsteren Erkrankung sein!KinderDa bei Säuglingen und Kleinkindern eine vererbte Fructose-Unverträglichkeit möglicherweise noch nicht erkannt wurde, sollten diese LACTULOSE AL Sirup erst nach Rücksprache mit einem Arzt erhalten. Bei Einnahme von LACTULOSE AL Sirup mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. LACTULOSE AL Sirup kann den Kaliumverlust durch andere, gleichzeitig angewendete Arzneimittel verstärken. Dazu gehören bestimmte harntreibende Mittel (Diuretika) und Nebennierenrinden- Hormone (Kortikosteroide) und das gegen Pilze eingesetzte Amphotericin B. Bei Kaliummangel ist die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden (z. B. Digitoxin) erhöht. Schwangerschaft und StillzeitFragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Schädliche Wirkungen von Lactulose bei Einnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit sind nicht bekannt. Lactulose kann auch während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von MaschinenLACTULOSE AL Sirup hat keine nachteiligen Auswirkungen auf die Wahrnehmung, die Urteilskraft sowie das Reaktionsvermögen. Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von LACTULOSE AL Sirup Dieses Arzneimittel enthält herstellungsbedingt geringe Mengen verdaulicher Kohlenhydrate, die jedoch nur in relativ geringem Umfang aus dem Darm in den Körper aufgenommen werden und daher fast keinen Nährwert haben. Bitte nehmen Sie LACTULOSE AL Sirup erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. 100 ml LACTULOSE AL Sirup enthalten maximal 17 g verdauliche Kohlenhydrate z. B. Fructose (Fruchtzucker), Galactose, Lactose (Milchzucker), entspr. maximal 1,4 BE (Broteinheiten). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Wie ist LACTULOSE AL Sirup einzunehmen?Nehmen Sie LACTULOSE AL Sirup immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Halten Sie sich bitte an die Anwendungsvorschriften, da LACTULOSE AL Sirup sonst nicht richtig wirken kann! Bedenken Sie auch, dass es nach Einnahme der angegebenen Dosen von LACTULOSE AL Sirup einer geraumen, oft von Patient zu Patient unterschiedlichen Zeit bedarf, bis sich die erwünschte Wirkung zeigt. So kann die abführende Wirkung von LACTULOSE AL Sirup bereits nach 2 – 10 Stunden eintreten; es können aber auch 1 – 2 Tage bis zum ersten Stuhlgang vergehen, besonders bei noch ungenügender Dosierung.Art der AnwendungMessen Sie bitte die für Sie erforderliche Dosis LACTULOSE AL Sirup mit dem Messbecher ab. Anschließend wird diese Menge LACTULOSE AL Sirup mit Wasser oder mit warmen Getränken, z. B. Kaffee oder Tee, gemischt oder in Joghurt, Müsli oder Brei eingerührt und zusammen mit diesen Lebensmitteln eingenommen. Um ein Verkleben des Dosierspenders zu vermeiden, sollte der Dosierspender nach jeder Entnahme verschlossen werden (siehe Abbildung auf dem Dosierspender). Die Einnahme von Lactulose kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Ist zur erfolgreichen Behandlung einer Verstopfung eine einmalige Dosis LACTULOSE AL Sirup ausreichend, so hat sich eine Einnahme morgens nach dem Frühstück als besonders verträglich erwiesen.Dauer der AnwendungDie Behandlungsdauer richtet sich nach der Entwicklung des jeweiligen Krankheitsbildes. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von LACTULOSE AL Sirup zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge LACTULOSE AL Sirup eingenommen haben, als Sie sollten Wurde LACTULOSE AL Sirup in zu großen Mengen eingenommen, können Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle und Verluste an Wasser und Elektrolyten (vor allem von Kalium und Natrium) auftreten, die gegebenenfalls durch eine medikamentöse Therapie ausgeglichen werden müssen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn es bei einer Überdosierung zu solchen Beschwerden gekommen ist. Dieser wird dann auch über eventuell einzuleitende Behandlungsmaßnahmen entscheiden.Wenn Sie die Einnahme von LACTULOSE AL Sirup vergessen habenAuch bei richtiger Einnahme der empfohlenen Dosis LACTULOSE AL Sirup kann es einige Zeit dauern, bis sich die gewünschte Wirkung einstellt (siehe auch oben). Sollten Sie zu wenig eingenommen haben, so kann sich die Zeit bis zum Wirkungseintritt verlängern; der Behandlungserfolg kann dann aber auch ganz ausbleiben. Haben Sie einmal die Einnahme einer Dosis LACTULOSE AL Sirup vergessen, fahren Siebitte mit der Therapie wie empfohlen fort, ohne selbstständig die Dosis zu erhöhen! In Zweifelfällen fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat!Wenn Sie die Einnahme von LACTULOSE AL Sirup abbrechen Unterbrechen Sie die Behandlung mit LACTULOSE AL Sirup oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme desArzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.Welche Nebenwirkungen sind möglich?Wie alle Arzneimittel kann LACTULOSE AL Sirup Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000, einschließlich EinzelfälleHäufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbarMögliche NebenwirkungenStoffwechsel- und ErnährungsstörungenIn seltenen Fällen ist bei der Behandlung der portokavalen Encephalopathie über eine erhöhte Natriumkonzentration im Blut (Hypernatriämie) berichtet worden. Bei langfristiger Einnahme von LACTULOSE AL Sirup in einer Dosierung, die zu anhaltend dünnen Stühlen führt, muss mit den üblichen, durch Abführmittel bedingten Störungen im Bereich des Wasser- und Elektrolythaushaltes (vermehrte Ausscheidung von Kalium, Natrium und Wasser) sowie deren Folgewirkungen gerechnet werden.Erkrankungen des Magen-Darm-TraktsSehr häufig treten zu Beginn der Behandlung mit LACTULOSE AL Sirup bei mittlerer Dosierung leichte Bauchschmerzen und Blähungen auf. Unter hoher Dosierung sind auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall mit Störungen im Elektrolythaushalt möglich. Gegenmaßnahmen Die zu Beginn der Behandlung mit LACTULOSE AL Sirup möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die sich in leichten Bauchschmerzen und Blähungen zeigen, verschwinden meistens von allein im weiteren Behandlungsverlauf. Sollte es unter einer – meist hoch dosierten – Einnahme von LACTULOSE AL Sirup zu Durchfällen und nachfolgenden Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt kommen, so müssen diese gegebenenfalls medikamentös behandelt und ein aufgetretener Mangel an Wasser, Kalium- oder Natriumsalzen ausgeglichen werden. Häufig ist dann auch eine Reduktion der einzunehmenden Menge von LACTULOSE AL Sirup erforderlich. Sollten Sie diese unerwünschten Wirkungen bei sich feststellen, informieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt. Dieser wird dann auch entscheiden, ob eine Verringerung oder in seltenen Fällen ein Absetzen der Einnahme von LACTULOSE AL Sirup erforderlich ist.Wie ist LACTULOSE AL Sirup aufzubewahren?Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Etikett nach Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über + 30 °C lagern. Auch nach Anbruch der Packung ist LACTULOSE AL Sirup bei sachgerechter Lagerung und Aufbewahrung maximal bis zu dem aufgedruckten Verfallsdatum haltbar! Arzneimittel sollten nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.Weitere InformationenWas LACTULOSE AL Sirup enthält Der Wirkstoff ist Lactulose. 100 ml Sirup enthalten 66,7 g Lactulose.Der sonstige Bestandteil ist Gereinigtes WasserHinweis:Der Sirup enthält herstellungsbedingt Fructose, Galactose und Lactose.
Wirkstoff: Lactulose. Anwendungsgebiete: Verstopfung, die durch ballaststoffreiche Kost und andere allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend beeinflusst werden kann, sowie Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern. Vorbeugung und Behandlung bei portokavaler Enzephalopathie (d.h. Störungen der Gehirnfunktion infolge chronischer Lebererkrankungen, besonders bei Leberzirrhose). Hinweis: Enthält Fructose, Galactose und Lactose. Der Gehalt an verdaulichen Kohlenhydraten beträgt in 100 ml Sirup max. 17 g (entspr. 1,4 BE).